
Feierlicher Gottesdienst zum Abschluss der trigonale 2013
MISSA BREVIS A-DUR (BWV 234)
JESU, MEINE FREUDE (BWV 227)
SINGET DEM HERRN EIN NEUES LIED (BWV 225)
Johann Sebastian Bach
Es mag durchaus vom Erwarteten abweichen, ein Festival mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ende gehen zu lassen. Ist es aber im Grunde genommen nicht absurd, geistliche Musik wie Bachs Missa Brevis in A-dur (BWV 234) losgelöst von der Liturgie im Rahmen eines Konzertes zur Aufführung zu bringen?
Zelebrant dieses Gottesdienstes ist unser hochwürdigster Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz.
Anmerkung in eigener Sache: Der Eintritt zu dieser Messe ist selbstverständlich frei, über eine freiwillige finanzielle Unterstützung für dieses Projekt im Rahmen der trigonale 2013, die Sie nach dem Gottesdienst vor Ort leisten können, würden wir uns allerdings sehr freuen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich bei unseren Vorverkaufsstellen Zählkarten abzuholen.
CANTUS CÖLLN
Magdalene Harer, Mechthild Bach – Sopran
Elisabeth Popien, Margot Oitzinger – Alt
Hans Jörg Mammel, Manuel Warwitz – Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Markus Flaig – Bass
ENSEMBLE IN RESIDENCE DER TRIGONALE 2013
Katarina Bengtson, Huw Daniel,
Kristin Deeken, Roswitha Dokalik,
Johannes Heim, Fani Vovoni – Violine
Magda Małecka, Dasa Valentova – Viola
Gyöngy Erödi – Cello
Riccardo Coelati Rama – Kontrabass
Alina Rotaru – Cembalo
Sieglinde Größinger, Katharina Kröpfl – Traverso
Konrad Junghänel – Gesamtleitung
Konrad Junghänel gehört zu den führenden Dirigenten in der Alten Musik. Er begann seine Karriere als international gefragter Lautenist solistisch und in Zusammenarbeit mit dem Countertenor René Jacobs und Ensembles wie Les Arts Florissants, La Petite Bande und Musica Antiqua Köln. Seit 1994 ist er Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln. Die fortgesetzte Beschäftigung mit der vokalen Musik des Barocks führte Junghänel 1987 zur Gründung des Vokalensembles Cantus Cölln, das heute zu den angesehensten Ensembles dieser Art im internationalen Musikleben gehört. Seit über einem Jahrzehnt ist Konrad Junghänel gefragter Gastdirigent im In- und Ausland, im Konzertbetrieb und vor allem bei Opernproduktionen des Barocks und der frühen Klassik. Das Resultat seiner intensiven Probenarbeit mit spezialisierten Barockorchestern wie auch mit modernen Klangkörpern findet einhelliges Echo in der Kritik. Von der Welt am Sonntag wurde er zum besten Dirigenten der Opernspielzeit 2010/2011 in Nordrhein-Westfalen gekürt.
Zu seinen Stationen gehören das Theater Basel, die Staatsopern Hamburg, Hannover und Stuttgart, die Oper Köln, die Komische Oper Berlin, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg und das Staatstheater Saarbrücken sowie mehrfache Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Herbert Wernicke, Uwe Eric Laufenberg, Nigel Lowery, Karin Beier u.a.
Das solistische Vokalensemble Cantus Cölln gehört heute zu den renommiertesten Formationen seiner Art. Zu Hause in der Tradition des frühen italienischen Renaissancemadrigals ebenso wie im deutschen Hochbarock, bewegt das Ensemble die Zuhörer weltweit mit seinem Klangideal: Leichtigkeit des »parlar cantando« und Transparenz in der Stimmführung schaffen Raum für die charakteristischen nuancierten und ausdrucksstarken Cantus Cölln-Interpretationen. Seit Beginn seines künstlerischen Schaffens überzeugt das Ensemble die Kritik einhellig mit seinem außerordentlich homogenen Ensembleklang, seinen stimmigen Tempi und seiner souveränen intonatorischen Präzision. Die über 35 CD-Einspielungen von Cantus Cölln wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet und umfassen musikalische Raritäten ebenso wie wegweisende Interpretationen von »Klassikern« des barocken Repertoires. www.cantuscoelln.com
