Ida Aldrian

sir_idaleinIda Aldrian wurde in Bruck an der Mur in der Steiermark geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Unterricht in Blockflöte, später auch in Klavier, Geige und Gesang. Von klein auf war sie fasziniert vom Singen und tat dies mit Begeisterung in verschiedensten Chören. Bei Sigrid Rennert erhielt sie schließlich ihren ersten Gesangsunterricht. Nach der Matura folgte das Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zunächst bei Leopold Spitzer, schließlich bei Karlheinz Hanser und KS Marjana Lipovšek. Die Diplomstudien Lied und Oratorium sowie Musikdramatische Darstellung bei Uwe Theimer und Didier Orlowsky schloss sie mit Auszeichnung ab. Meisterkurse bei Ann Murray, Peter Kooij, Bernarda Fink, Thomas Hampson, Andrew Watts u.a. gaben der jungen Künstlerin stets neue Impulse und Möglichkeiten, sich vor allem stilistisch weiterzuentwickeln. Ihre ersten Opernerfahrungen sammelte sie schon während ihres Studiums als Bradamante in G. F. Händels Alcina und als Dorabella in W. A. Mozarts Cosi fan tutte im Schloss- theater Schönbrunn in Wien sowie bei den donauFESTWOCHEN als Aristea in A. Vivaldis L’Olimpiade. Seit der Saison 2012/13 ist Ida Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg. Dort verkörpert sie Partien wie Dorabella (Cosi fan tutte), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), die Dritte Dame (Die Zauberflöte), Tisbe (La Cenerentola), Annina (La Traviata) sowie die Titelrolle in der Oper Orontea von Antonio Cesti. Ida ist Preisträgerin beim Wettbewerb prima la musica 2004 und erhielt mehrmals den Förderungspreis der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Des Weiteren ist sie Preisträgerin bei Musica Juventutis 2010, im darauffolgenden Jahr wurde ihr der Preis der Armin Weltner Stiftung zuerkannt. Eine ihrer großen Vorlieben gilt dem Musizieren mit Originalklangensembles, so kann sie trotz ihrer jungen Karriere bereits auf eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Ensembles und Orchestern wie der Wiener Akademie, dem Haydn Quartett, Barucco, dem L’Orfeo Barockorchester, Barokksolistene, dem Bach Consort Wien u.a. zurückblicken. Jüngste Projekte von Ida waren Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe unter Martin Haselböck im Wiener Musikverein sowie die Matthäus-Passion in Spanien und beim Wiener OsterKlang. Mit dem RSO unter Cornelius Meister sang sie in Schumanns Requiem für Mignon im Wiener Konzerthaus und in Franz Schuberts As-Dur-Messe war sie unter Andrés Orozco-Estrada auf einer Spanien-Tournee zu erleben. Im Rahmen der Telemann-Festtage in Magdeburg gastierte sie am dortigen Theater mit dem L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg in Georg Philipp Telemanns Miriways, weiters trat sie bei den Händel-Festspielen in Halle mit dem Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky auf. 2011 sang sie Bach-Kantaten im Rahmen des Kammermusikzyklus der Musica Angelica in Los Angeles und feierte ihr Debüt im Wiener Musikverein mit den Wiener Symphonikern unter Fabio Luisi in Mendelssohns Sommernachtstraum. In Henry Purcells Dido and Aeneas debütierte die Mezzosopranistin 2012 nicht nur am Opernhaus Graz, sondern im Jahr darauf auch gemeinsam mit der Neuen Hofkapelle Graz bei der styriarte. www.idaaldrian.at


Jonathan de la Paz Zaens

sir_jonathanDer Bassbariton Jonathan de la Paz Zaens wurde auf den Philippinen geboren. Er erwarb seinen Bachelor’s Degree mit Auszeichnung an der University of the Philippines bei Prof. Andrea O. Veneracion und schloss sein Studium im Jahr 2000 an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Dr. Herbert Brauer ab. Er ist Preisträger des 7. Sylvia Geszty Internationalen Koloratur-Gesangswettbewerbs, Finalist beim 13. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb und beim Mendelssohn-Gesangswettbewerb. Am Ständetheater und an der Staatsoper Prag gastierte er in den Mozart-Rollen Leporello und Guglielmo. In Berlin führten ihn Verpflichtungen an die Neuköllner Oper, die Neue Opernbühne sowie an die Kammeroper, wo er u.a. die Partie des Dulcamaras in Donizettis Der Liebestrank, die des Alidoros in Hasses La Sorella Amante und die des Abts in Brittens Curlew River gesungen hat. Als Konzertsänger gestaltet er wiederholt die Basspartien der großen Oratorien von Bach, Mozart, Händel, Haydn, Brahms, Mendelssohn-Bartholdy und Rossini. Liederabende gab er in Deutschland, Italien, Schweden, Tschechien, Costa Rica, in den Vereinigten Staaten und in seiner Heimat. Er widmet sich auch der zeitgenössischen Musik, so sang er beispielsweise bei den Salzburger Festspielen in der Uraufführung von Karl-Heinz Stockhausens Düfte-Zeichen. Bei der Uraufführung von Stockhausens letztem Opus KLANG im Rahmen der Kölner Triennale übernahm er das Solostück für Bartion (ORVONTON). Darüber hinaus führte er andere Werke Stockhausens sowie Sciarinnos, Zenders, Rihms, Eötvös und Piazollas bei den Berliner Festspielen, den Schwetzinger Festspielen, der Biennale Venedig, dem Agora Festival in Paris, dem Warschauer Herbst sowie im Koblenzer Stadttheater und an der Zeitgenössischen Oper Berlin auf.


Elizabeth Dobbin

sir_elizabeth_dobbinDie Sopranistin Elizabeth Dobbin begann ihre musikalische Ausbildung schon in jungen Jahren am Klavier. Ein Jurastudium und ein Studium der Geisteswissenschaften mit Schwerpunkt auf französischer und englischer Literatur an der University of Sydney schloss sie mit Auszeichnung ab. Ebenfalls mit Auszeichnung erlangte sie ein Klavier-Diplom. Ihre Begeisterung für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts veranlasste sie zu weiterführenden Studien der Aufführungspraxis der Barock- und der klassischen Musik am Königlichen Konservatorium in Den Haag, Niederlande. Dort nahm sie Unterricht bei Michael Chance, Jill Feldman und Peter Kooij, besuchte Meisterkurse bei Emma Kirkby, Isabelle Desrochers, Christophe Rousset sowie Paul Agnew und schloss 2008 ihr Master-Studium ab. Sie war Gründungsmitglied des Ensembles Le Jardin Secret, mit dem sie den ersten Preis und den Publikumspreis beim Wettbewerb ‘York Early Music International Young Artist Competition 2007′ gewann. Die zwei CDs des Ensembles, erschienen beim Label Coro, wurden von der Kritik sofort in höchsten Tönen gelobt, erhielten eine Fünfsterne-Kritik im renommierten ‘Goldberg Early Music Magazine’ und wurden zur »Editor’s Choice« in der Zeitschrift ‘Early Music Today’. Elizabeth ist häufig als Solistin in klassischen Oratorien sowie als Kammermusikerin zu erleben. Bisherige Auftritte führten sie zum London Handel Festival, zum York Early Music Festival, zum Festival van Vlaanderen, zum MA Festival in Brügge, zum Festival Oude Muziek Utrecht, zum Festival Itinéraire Baroque, zum Festival de Musique Baroque d’Ambronay, zum Festival Resonanzen in Wien, zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, zu den Donaufestwochen und zu den Jeunesses Musicales Wien. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Richard Egarr, William Christie, Christina Pluhar u.a. zusammen, gab Liederabende in Japan und in den USA und wirkte in zahlreichen Rundfunkübertragungen mit. Zu ihrer Diskographie gehören Aufnahmen für die Labels Coro, Alpha, Pentatone Classics, Aliud Records sowie für den ORF.


Jenny Högström

sir_jenny_hoegstroemJenny Högström, Sopran, wurde in Luleå in Schweden geboren. Ihren Bachelor mit Hauptfach Gesang absolvierte sie 2010 an der schwedischen Musikakademie in Piteå. 2012 schloss sie das Studium an der Schola Cantorum Basiliensis unter Prof. Ulrich Messthaler mit einem Master of Arts in Alter Musik ab. Zurzeit setzt sie den Master in Musikpädagogik fort. Während des Studiums besuchte sie zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Andreas Scholl, Margreet Honig, Alessandro De Marchi, Birgitta Svendén und Barbro Marklund. Jenny tritt regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Kammermusikensembles in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Schweden auf und ist Mitglied in mehreren professionellen Vokalensembles wie La Cetra Vocalensemble, Zürcher Sing-Akademie, Origen Ensemble Vokal und English Voices. Solistisch zu hören war sie z.B. in der Rolle der Vagaus in Vivaldis Oratorium Juditha Triumphans (2011) und in der Produktion von Purcells The Fairy Queen (2012) am Theater Basel, beide unter der Leitung von Andrea Marcon. Im Jahr 2012 sang sie die Rolle der Asprano von Vivaldis Oper Montezuma unter der Leitung von Michael Form. Außerdem hatte sie die Gelegenheit, mit dem international renommierten Dirigenten Hervé Niquet im Projekt Le Grand Siecle (2012) an der Schola Cantorum Basiliensis zusammenzuarbeiten. In der Konzertsaison 2014 ist Jenny als Solistin unter anderem in Basel in Händels Messiah unter der Leitung von Federico Sepúlveda, in Amsterdam in Monteverdis Vespro di Natale unter der Leitung von Andrea Marcon, in Basel in Solokantaten von Stradella in Zusammenarbeit mit René Jacobs und in ihrer Heimatstadt Luleå mit einem Mozart-Programm zusammen mit dem Norrbotten Symphony Orchestra zu hören.    www.jennyhogstrom.com


Jan Petryka

sir_janpetryka_kmmsJan Petryka wurde in Warschau geboren und studierte zunächst Violoncello in Linz und Graz, danach Gesang bei Rotraud Hansmann und KS Marjana Lipovšek in Wien. Der lyrische Tenor hat sich ein breitgefächertes Repertoire erarbeitet, welches von franko-flämischer Vokalpolyphonie über Bachs Kantatenwerk, Oratorien der Wiener Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, wobei ihm die sakrale Musik besonders am Herzen liegt. 2012 gab Jan in Schuberts Alfonso und Estrella mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton sein Debüt im Wiener Konzerthaus. Mit dem Bruckner Orchester Linz unter Dennis Russell Davies war er in der 2. Symphonie St. Florian von A. Schnittke in der Stiftsbasilika St.Florian/OÖ zu hören. Mit Erwin Ortner, dem Arnold Schoenberg Chor und dem RSO Wien sang er im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins im Soloquartett des Oratoriums Das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt. Seinen bisher bedeutendsten Auftritt auf der Opernbühne hatte Jan 2013 als Tamino in Mozarts Zauberflöte an der Opéra National de Lyon (Leitung: Stefano Montanari, Regie: Luc de Wit/Pierrick Sorin). Zu den Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit gehören eine Europatournee mit dem Ensemble Les Musiciens du Louvre Grenoble unter der Leitung von Marc Minkowski mit Werken von Mozart und Bach, eine Konzertserie im Auditori de Barcelona mit dem Orques- tra Simfònica de Barcelona unter Salvador Mas (mit Franz Schuberts Messe in Es-Dur und W.A. Mozarts Freimaurerkantate) sowie die Aufführung des Mozart-Requiems im Konzertsaal des KKL Luzern. Die intensive Beschäftigung mit dem Lied und mit Vokalkammermusik führte zur Zusammenarbeit mit bedeutenden Pianisten wie Pierre Laurent Aimard, Roger Vignoles, David Lutz und Helmut Deutsch. Mit Letzterem trat er u.a. in der Berliner Philharmonie auf. Jans Diskographie beinhaltet Aufnahmen der Vokalwerke von Bruckner und Mendelssohn Bartholdy (mit E. Ortner und dem Arnold Schoenberg Chor, erschienen in der ASC Edition) sowie die von der Kritik gelobte Ersteinspielung von J. Haydns Marionettenoper Philemon und Baucis (mit M. Huss und der Haydn Sinfonietta Wien, erschienen beim Label BIS). Die Ersteinspielung von F. Schuberts Opernfragment Adrast (Harmony of Nations, Mario Aschauer, ÖAW-Verlag), auf der Jan in der Titelpartie zu hören ist, wurde für den Ö1-Pasticcio-Preis ausgewählt. 2014 ist Jan im Rahmen des Lucerne Festival in der Titelrolle von G.F. Händels Oratorium Belshazzar unter der Leitung von Marcus Creed zu erleben.