Gemeinsam Musik zu machen ist immer ein Experiment – ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Fähigkeiten, Persönlichkeiten und künstlerischer Perspektiven, die sich nicht immer mühelos verbinden lassen und eine Zusammenarbeit mitunter auch herausfordernd machen können.
Doch was geschieht, wenn das Gegenteil der Fall ist? Wenn sich musikalische Sprache, künstlerische Intuition und Persönlichkeit so selbstverständlich ergänzen, dass nicht nur die auf Papier festgehaltenen Harmonien stimmig klingen, sondern auch die miteinander Musizierenden in einen gemeinsamen Klangraum hineinwachsen? Genau das ist bei Carine Tinney (Sopran) und Martin Gregorius (Orgel) der Fall.
Bereits während ihres Studiums in Detmold begannen die beiden, eine gemeinsame musikalische Sprache zu entwickeln – geprägt von ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Erfahrungen und ihrer tiefen Leidenschaft für Musik. Aus diesem künstlerischen Dialog ist über die Jahre eine Partnerschaft entstanden, die von Vertrauen, Sensibilität und dem gemeinsamen Anspruch getragen wird, Musik lebendig und erfahrbar zu machen.
Carine und Martin verfügen über ein breit gefächertes, farbenreiches Repertoire aus verschiedenen Ländern und Epochen, das sie sensibel auf die jeweils zur Verfügung stehende Orgel und den Aufführungsraum abstimmen. Im Zentrum ihres Musizierens steht der Wunsch, atmosphärische Konzerterlebnisse zu schaffen, in denen Stimme und Orgel zu einer klanglichen Einheit verschmelzen.
Mit Werken von Louis-Nicolas Clérambault (1676–1749), Jean-François Lalouette (1651–1728) und André Campra (1660–1744).
PS: Mittlerweile sind Carine und Martin seit vier Jahren verheiratet und haben neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit ein weiteres gemeinsames Projekt: ihre im Dezember vergangenen Jahres geborene Tochter Florence.
Carine Tinney – Sopran
Martin Gregorius – Orgel