Aufwind, Rückenwind, Gegenwind, Flaute, Brise, Wirbelsturm – auf den ersten Blick mag es sich um die Aufzählung meteorologischer Phänomene handeln. In unserem Falle aber sind es Metaphern für Situationen in unserem Leben, deren Bedeutung sich uns ohne weitere Erklärung erschließt. Denn ganz so wie der Aufwind den Vogel mühelos in höchste Höhen aufsteigen lässt und uns der metaphorische Aufwind in unserem Tun beflügelt, hinterlässt der Wirbelsturm oftmals Zerstörung und Leid.
So steht der Wind in seiner wechselnden Intensität – zwischen leichtem Hauch und heftigem Sturm – für all das, was uns innerlich bewegt …
Mit Liedern von Franz Schubert (1797–1828), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) und Carl Friedrich Zelter (1758–1832).
Tabea Mitterbauer – Sopran
Florian Birsak – Hammerflügel