Art Work

LÉNA RUISZ

Künstlerische Gestaltung

Léna Ruisz ist Barockviolinistin, Malerin und eine der ersten Absolvent:innen des wegweisenden Master of Pedagogy in historisch informierter Violinpraxis der Schola Cantorum Basiliensis. 1997 in Budapest geboren, gewann sie 2025 den Ersten Preis beim Internationalen Telemann-Wettbewerb in Magdeburg mit ihrem Ensemble Zuléia und spielte auf Bühnen wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Berliner Philharmonie, dem Theâtre des Champs-Elysées und dem Teatro Real Madrid, unter anderem mit dem Balthasar-Neumann- Orchester, dem Capricornus Consort, il Pomo d’Oro und La Folia Barockorchester.

Ausgebildet an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (summa cum laude) und der Schola Cantorum Basiliensis bei Amandine Beyer und Leila Schayegh sowie als Stipendiatin des Swiss Government Excellence Scholarship, bringt sie dieselbe Haltung ins Unterrichten mit: Auf lenaruisz.studio arbeitet sie mit Violinist:innen aller Stilrichtungen und setzt historisch informierte Aufführungspraxis nicht als Spezialgebiet ein, sondern als Hörmethode – Kontext als Schlüssel.

Bei der diesjährigen trigonale tritt Léna als Solistin und Konzertmeisterin in den ersten beiden Konzerten der Saison auf und gestaltet die visuelle Identität des Festivals.

Es ist zugleich der Anlass für ein leiseres Debüt: Ihre Aquarellmalereien – klein, obsessiv, voller Insekten, Schränke und stiller Geschichten – finden ihr erstes öffentliches Zuhause auf wildcabinet.com, mit Drucken und Postkarten, die auch an der Abendkasse erhältlich sein werden.

Zwei Welten, eine Haltung: Dieselbe Geduld, die in eine Barockornamentik fließt, steckt auch im Flügel einer gemalten Biene.

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